Erziehung & Alltag


Erziehungskurse Basis bis Fortgeschrittene und Leinenlos

In den verschiedenen Erziehungskursen, werden die Grundsignale erlernt, vertieft und gefestigt für ein entspanntes Miteinander im Alltag. Der Hund sollte mindestens 7 Monate alt sein.

Abhängig vom Leistungsstand Ihres Hundes bieten wir die Schwierigkeiten Bronze, Silber und Gold, sowie leine los an:

Bronze:

Hier lernen Sie die "Top 10" der Grundkommandos. Sie und Ihr Hund brauchen dafür keine Vorkenntnisse. Ideal für neue und erwachsene Hunde aus dem Tierschutz oder dem Tierheim oder für Sie als Neuhundehalter.

Silber:

Ihr Hund kann bereits die wichtigsten Kommandos, aber unter Ablenkung ist es schwierig? Auch ein wenig Feinschliff bekommen Sie hier mit vielen Übungsvarianten zu den Grundkommands "verabreicht".

Gold:

Dieser Kurs ist für die "Fortgeschrittenen" - ob mit oder ohne Leine. Die Ablenkungen werden gesteigert, verschiedene Übungen aus dem Alltag kombiniert und es dient als Vorbereitung für den Hundeführerscheinkus.

"leinen los" :

 Ab jetzt heißt es auch mal "ohne Leine" die verschiedenen Übungen zu absolvieren. Extreme Ablenkungen und neue Kombinationen von Grundkommandos.

 

Bei allen Erziehungskursen für den Alltag soll natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen ;-)



Die Erziehungskurse sind feste Gruppen:

  • mit einem gemeinsamen Starttermin
  • zu einer festen Zeit
  • mit einem festen Trainer
  • mind. 4 und max. 6 Mensch-Hunde-Teams
  • individuelle Absprachen möglich 
  • je nach Stufe: auf dem Hundeplatz oder verschiedene Treffpunkte außerhalb
  • 10 Stunden a 60 Minuten
  • 130,-€ 

HuFü - Hundeführerschein

Der BHV-Hundeführerschein wurde entwickelt, um dem Halter die Möglichkeit zur Dokumentation zu geben, dass er seinen Hund im Alltag sicher unter Kontrolle hat und weder andere Menschen noch Hunde gefährdet. In der Führerscheinprüfung müssen die Hundehalter dies in typischen Alltagssituationen unter Beweis stellen und außerdem Fragen über gesetzliche Regelungen, Lernverhalten und Kommunikation von Hunden, Verhalten des Besitzers in der Öffentlichkeit sowie Gesundheit und Aufzucht von Hunden beantworten.

Der Berufsverband hat den Hundeführerschein in Zusammenarbeit mit führenden deutschen Tier-Verhaltenstherapeuten entwickelt.

Die Bundestierärztekammer empfiehlt den Tierärztekammern der Bundesländer den BHV-Hundeführerschein zum Nachweis der Sachkunde. Auch die Expertenkommission „Der gefährliche Hund“ der tierärztlichen Gesellschaft für Tier-Verhaltenstherapie empfiehlt den BHV-Hundeführerschein als Sachkundenachweis. Die Prüfung für den BHV-Hundeführerschein ist sehr umfangreich. Im praktischen Teil beobachten die Prüfer Hund und Halter in typischen Alltagssituationen - im Café, wenn der Hund unterm Tisch liegt und der Kellner kommt, beim Bummel in der Fußgängerzone und beim Spaziergang ohne Leine im Park. „Der Hund darf seine Umwelt weder gefährden noch belästigen“, betont BHV-Vorsitzender Rainer Schröder. Im Theorie-Teil müssen die Hundebesitzer 40 Fragen zu Hundeverhalten und –erziehung beantworten.

Auch die Besitzer schwieriger, unsicherer Hunde können den Führerschein bestehen, unterstreicht Schröder: „Bedingung ist, dass der Hundehalter durch weitsichtiges Handeln das Verhalten seines Hundes sicher kontrolliert.“

Zur Zeit gibt es in Deutschland 40 Tierärzte, Tierverhaltenstherapeuten und Hundeausbilder, die das Fachwissen und die Erfahrung haben, den BHV-Hundeführerschein abzunehmen.

Der Hundeführerschein wird in einigen Bundesländern als Sachkundenachweis anerkannt, in den anderen Bundesländern liegt er zur Prüfung vor.

Quelle: http://bhv-net.de/hundefuehrerschein.html